BERATUNG VON ELTERN NACH § 95 ABS. 1A AUßSTRG

Mit dem durch das Kindschafts- und Namensrechtsänderungs-Gesetz 2013 eingeführten § 95 Abs. 1a AußStrG sind die Eltern/die Parteien einer einvernehmlichen Scheidung verpflichtet, sich “über die spezifischen aus der Scheidung resultierenden Bedürfnisse ihrer minderjährigen Kinder bei einer geeigneten Person oder Einrichtung beraten zu lassen”, und haben dies gegenüber dem Gericht – durch Vorlage einer Bestätigung – glaubhaft zu machen.

Als Elternberaterin bin ich in der "Liste der anerkannten BeraterInnen gemäß § 95 Abs. 1a AußStrG" eingetragen.

Rahmenbedingungen und Setting:
• Information im Vorfeld der Beratung nach § 95 Abs. 1a AußStrG: über aktuelle Lebenssituationen, örtlichen und zeitlichen Rahmen, Verpflichtung zur Verschwiegenheit…
• Setting und strukturelle Rahmen: für Einzel- und Paarberatungen werden mindestens 1-2 Stunden empfohlen, 60 Euro pro Stunde und Einzelberatung, 35 Euro pro Stunde und Person bei Paarberatung,…

Inhalte der Beratung:
Die Inhalte der Beratung sind auf das Lebensalter und den jeweiligen Lebensabschnitt der betroffenen Kinder/Jugendlichen abzustimmen unter Berücksichtigung der aktuellen Scheidungssituation:
• Auseinandersetzung mit den Bedürfnissen, Wünschen, Nöten und Ängsten Ihres Kindes in der Trennungssituation
• Erfahrungen, die Kinder brauchen und machen wollen
• Reaktionen von Kindern und das Verstehen von Symptomen
• Haltungen, Konflikte und Aufgaben von Eltern
• Elterliche Handlungen, die für Kinder entlastend sind
• Gestaltung des familiären Alltags
• Informationen über weiterführende institutionelle und facheinschlägige Hilfs- und Betreuungsangebote